PRIMAVERA DA VIENNA
Das Wiener Traditionsorchester feiert seit 2025 den musikalischen Frühlingsbeginn in Triest - Primavera da Vienna.
Ein abwechslungsreiches Programm wartet auf das Publikum aus aller Welt, Freunde aus Wien und Triest im Teatro Politeama Rossetti.
Musikdialoge berichtet über dieses besondere Festival aus Italien mit einem Gruß aus Wien.
Musikalische Grüße von der Andria von den Wiener Symphonikern
Wiener Symphoniker erneut zu Gast in Triest
Zum zweiten Mal verlegen die Wiener Symphoniker ihre Frühlingsresidenz nach Triest. Beim Festival „Primavera da Vienna“ sind sie am Palmwochenende, vom 27. bis 29. März 2026, mit drei Konzerten im Politeama Rossetti zu hören. Auf dem Programm steht ein abwechslungsreiches Repertoire unter der Leitung von Chefdirigent Petr Popelka. Als Solistinnen und Solisten wirken Pianist Rudolf Buchbinder, Geiger Renaud Capuçon, Sopranistin Krassimira Stoyanova sowie Tenor Francesco Meli mit.
Die Verbindung zwischen Wien und der traditionsreichen Hafenstadt Triest hat historische Wurzeln und wird hier musikalisch neu belebt. Dass ein Wiener Spitzenorchester seine Frühlingsresidenz bewusst an die Adria verlegt, zeigt zugleich, wie stark kulturelle Beziehungen heute wieder über Grenzen hinweg gedacht werden. Für das Publikum entsteht so ein kleiner, aber feiner Dialog zwischen zwei Musikstädten.
Foto: StefanoTrieste, CC BY-SA 4.0
Frühlingsfestival mit Wiener Charme
in Triest
Das Programm des Festivals Primavera da Vienna zeigt, wie bewusst hier zwei musikalische Traditionen miteinander verschränkt werden. Auf der einen Seite stehen zentrale Werke des sinfonischen Repertoires – etwa Mendelssohns Vierte Symphonie oder Beethovens Siebte –, auf der anderen Arien und Duette aus Puccinis Opern, ergänzt durch Musik von Franz Lehár.
Diese Gegenüberstellung ist mehr als eine dramaturgische Abwechslung. Sie erinnert daran, wie eng die Musikgeschichte Mitteleuropas mit der italienischen Opernkultur verbunden ist. Wenn Stimmen wie Krassimira Stoyanova und Francesco Meli Puccini interpretieren und anschließend die großen sinfonischen Werke der Wiener Tradition erklingen, entsteht ein Programm, das zwei Klangwelten miteinander ins Gespräch bringt.
Eine besondere Rolle übernimmt dabei Rudolf Buchbinder. Mit drei Klavierkonzerten von Mozart beschließt er das Festival – ein Repertoire, das er über Jahrzehnte hinweg geprägt hat und das in seiner Klarheit und Eleganz den idealen Gegenpol zur Opernleidenschaft des vorangegangenen Abends bildet.
Foto: Nick Savchenko, CC BY-SA 2.0